Dialekt und Podcast – Geht das überhaupt?

Kürzlich kam die Frage auf ob es überhaupt möglich, besser gesagt sinnvoll ist, mit einem Dialekt einen Podcast zu machen. Hierzu ein paar Gedanken.

Dialekte sind weltweit vertreten

Dialekte gibt es in so ziemlich jeder Sprache. Egal ob nun Deutsch, Französisch, Englisch oder Schweizerdeutsch. Von daher geht es gar nicht ohne Dialekt. Ausgenommen jemand spricht perfektes Hochdeutsch.

Dialekte sind kein Problem

Somit sind Dialekte absolut unproblematisch. Im täglichen Leben treffen wir ebenso häufig auf Menschen, die einen anderen Dialekt sprechen. Sei es, weil man selbst in eine andere Region oder Land gezogen ist. Oder der Gegenüber gezügelt ist. Es ist für uns also normale unterschiedliche Dialekte zu hören. Das ist nichts ungewohntes oder neues.

Wann ein Dialekt problematisch sein kann

Dennoch möchte ich dich kurz darauf hinweisen, dass ein sehr ausgeprägter Dialekt dennoch ein Problem sein kann. Dies soll keine Diskriminierung sein! Jedoch ist es natürlich so, dass wenn man einen sehr ausgeprägten Dialekt besitzt, der Zuhörerkreis natürlich kleiner wird, wenn nicht sogar lokal beschränkt. Hier kommt es dann darauf an, was das Ziel des Podcasts ist. Soll es eine lokale „Talkshow“ sein, ist das weniger ein Problem. Soll er möglichst weltweit oder im deutschsprachigen Raum gehört werde, kann dies durchaus hinderlich sein. Denn wenn niemand einen versteht, bringt es auch nichts. Dann solltest Du versuchen so gut es geht ins „Hochdeutsch“ zu wechseln. Jedoch darf man deinen Dialekt dennoch hören.

Dialekte können Sympathisch sein

Mit Dialekten verbinden wir sehr oft auch Emotionen. Vielleicht weil wir in dieser Region, in diesem Bundesland einmal im Urlaub waren, dort selbst aufgewachsen sind, Verwandte dort haben. Und so weiter. Somit bauen wir unbewusst eine Verbindung auf. Ein Pluspunkt für dich als Podcaster. Denn Du hast nur dadurch bereits Sympathiepunkte eingesammelt

Dein Dialekt Grenzen dich ab

Genau so wie Dialekte für Sympathie sorgen können, können sie auch abgrenzen. Jemand, der mit deinem Dialekt absolut nicht klarkommt, der Menschen dieser Art vielleicht sogar negativ betrachtet, mit so jemandem möchtest du auch gar nicht zusammenarbeiten. Denn diese Zusammenarbeit würde keinen Spaß machen.

Fazit

Du siehst also, Dialekte begleiten uns überall. Du brauchst dir keine Gedanken darüber machen, ob Du nun mit deinem Dialekt einen Podcast machen kannst oder „darfst“.

Ich selbst empfinde meinen Dialekt, dieses südbadische Kauderwelsch, aus einer Mischung aus Hochdeutsch, Alemannisch, Schweizerdeutsch und was weiß ich nicht noch allem, als absolute Katastrophe. Aber hey, ich betreibe seit drei jähren Podcasting und das sehr erfolgreich.

Zum Beispiel habe ich auch einen bayrischen Zahnarzt als Kunden, einen Vertriebscoach aus dem Norden. Und Kunden aus der Schweiz. Alle machen Podcasts und keiner denkt sich „puuh geht das überhaupt“

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LG Dominic

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